

Glycinat, Citrat, Threonat — 7 Formen, aber nur wenige mit überzeugender Evidenz. Der Überblick.
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Es gibt über 10 verschiedene Magnesiumformen — und die Unterschiede sind enorm. Laut NHANES erreichen über 50% der Bevölkerung nicht die empfohlene tägliche Magnesiumzufuhr. Die Konsequenzen reichen von Schlafstörungen bis zu erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Magnesium ist an über 600 enzymatischen Reaktionen beteiligt: ATP-Produktion, Muskelkontraktion, Nervensignalübertragung, DNA-Synthese und Blutzuckerregulation. Tagesbedarf: 400mg (Männer), 310mg (Frauen).

Chelat-Verbindung aus Magnesium und Glycin. Bioverfügbarkeit: ~80%. Abbasi et al. (2012): 500mg über 8 Wochen verkürzte die Einschlafzeit um 12 Minuten. Dosierung: 200-400mg abends.
Einzige Form, die die Blut-Hirn-Schranke überwindet. Liu et al. (2016): 'verjüngte' das biologische Hirnalter um 9 Jahre. Dosierung: 1.500-2.000mg täglich.

Gute Bioverfügbarkeit (~30%), günstig. In höheren Dosen abführend.
Magnesiumoxid: Bioverfügbarkeit nur ~4%. Magnesiumsulfat: Aufnahme über die Haut nicht belegt.
Schlaf: Glycinat abends. Kognition: L-Threonat morgens. Allgemein: Citrat. Tipp: Kombinieren für optimale Ergebnisse.